Behandlungsoptionen
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Die medizinische- oder auch klassische Massage genannt, ist die am häufigsten verwendete Therapieform. Durch die verschiedenen erlernten Techniken ist es möglich, die Dosierung an den Patienten oder an die Patientin anzupassen, um somit ihre gewünschte Wirkung zu erreichen.
Durch die verschiedenen Grifftechniken wird das Muskelgewebe gelockert, gedehnt und Muskelverhärtungen werden gelöst. Dies führt zu einer verbesserten Durchblutung und einem besseren Abtransport von Schlackenstoffen und Stoffwechselendprodukten. Es wird eine Schmerzlinderung und Muskelentspannung erzielt. Daraus folgt eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.
Anwendungsbereiche
Muskelverspannungen
Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates
Rheumatische Erkrankungen
Entspannung bei Stress
Kopfschmerzen
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Bei der Fussreflexzonenmassage nach Fitzgerald wird der menschliche Körper in 10 senkrecht stehenden Zonen eingeteilt, die sich an den Füssen und Händen wieder spiegeln. Mit rhythmischen, entspannenden Drucktechniken am Fuss wird versucht, einen Einfluss auf den gesamten Körper zu nehmen. Wird eine Reflexzone am Fuss behandelt, wird nicht nur sie, sondern auch das dazugehörende Organ besser durchblutet, der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Ausscheidung von Gift- und Schadstoffen verbessert. Es werden Schmerzen gelindert und Spannungen gelöst. Durch die allgemeine Entspannung und das harmonisieren des Energieflusses können seelische/psychische Beschwerden positiv beeinflusst werden.
Anwendungsbereiche
Störungen im Verdauungsapparat (Durchfall, Verstopfung)
Stressbedingte Beschwerden
Schlafstörungen
Kopfschmerzen/Migräne
Menstruationsbeschwerden
Durchblutungsstörungen
Beschwerden und Erkrankungen am Bewegungsapparat (Arthritis/Arthrose/Rheumatische Erkrankungen/M.Bechterew)
Störungen der Atmungsorgane (Asthma bronchiale, Bronchitis)
Störungen des Hormonsystems
Störungen der Ausscheidungsorgane (Niere, Blase)
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Das Lymphsystem ist zuständig für die Reinigung von Gift- und Schlackenstoffen, den Abtransport der Gewebsflüssigkeit und trägt zu einer Stärkung des Immunsystems bei.
Die manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder wird mit gleichmässigen, rhythmischen und sanften Grifftechniken ausgeübt. In bestimmter Abfolge werden einzelne Körperregionen behandelt. Die Technik orientiert sich an den Verlauf der Lymphgefässen und wird immer in Abflussrichtung durchgeführt.
Durch diese Methode wird eine entstauende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung erzielt. Dies führt zu einer Reduktion des Ödems/Schwellung. Zu gleich wird der Muskeltonus gesenkt und die Beweglichkeit verbessert. Nach einem stressigen Tag kann die manuelle Lymphdrainage auch als entspannende und beruhigende Massage eingesetzt werden.
Anwendungsbereiche
Primäre Lymphödeme (angeborene Fehlanlagen im Lymphsystem)
Sekundäre Lymphödeme z. B. nach Mammakarzinom/Brustamputation, Lymphknotenentfernung
Posttraumatische Lymphödeme (Muskelfaserrisse, Brüche, Verstauchungen, Prellungen, Verrenkungen, Zerrungen, Schleudertrauma etc.)
Postoperative Lymphödeme (Entstehung von Schwellungen nach operativen Eingriffen, wie Knie- & Hüftprothesen, Meniskus- und/oder Kreuzbandoperationen etc.)
Migräne
Narbenbehandlung
Lipödem
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Unter Bindegewebsmassage versteht man die manuelle Beeinflussung der Körperdecke, insbesondere der Haut, Unterhaut und Faszien. Es werden mechanische Dehnreizungen mit Hilfe einer bestimmten Zug- und Schiebetechnik angewendet. Ziel ist es die Gewebsspannung im Haut- und Unterhautbindegewebe zu regulieren und Verklebungen zu lösen. Zusätzlich wird versucht, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen/harmonisieren indem entweder entspannend oder aktivierend massiert wird. Die Bindegewebsmassage wirkt schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und Stoffwechsel aktivierend. Sie kann gezielt für Beschwerden am Bewegungsapparat oder für organische Leiden/Erkrankungen eingesetzt werden.
Anwendungsbereiche
arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
Stress
Migräne/Kopfschmerzen
Hormonelle Störungen (Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden)
Erkrankungen des Verdauungstraktes (Durchfall/Verstopfung/Magen-Darmbeschwerden)
Erkrankungen des Bewegungsapparates (Muskelrheumatismus, Gelenkserkrankungen wie Arthrose/Arthritis, Rückenschmerzen)
Nieren- und Harnwegserkrankungen
Atemwegserkrankungen
Neurologische Erkrankungen
Narbenbehandlung